Stellen Sie sich vor: Ein potenzieller Kunde scrollt durch seinen Social Feed, bleibt bei einem 60-Sekunden-Video hängen und versteht binnen einer Minute, warum Ihr Unternehmen die Lösung für sein Problem ist. Genau das ist das Ziel einer Awareness Kampagne mit Erklärvideo. Wenn Sie also überlegen, wie eine Awareness Kampapgne mit Erklärvideo Ihr Unternehmen stärken kann, sind Sie hier genau richtig. Klingt zu schön, um wahr zu sein?
Tatsächlich erreichen wirkungsvolle Awareness-Kampagnen mit Erklärvideos durchschnittlich 88% höhere Verweildauern als textbasierte Inhalte. Der Schlüssel liegt nicht nur im bewegten Bild, sondern in der strategischen Verbindung von Storytelling, präzisem Targeting und messbaren KPIs.
Was macht eine erfolgreiche Awareness-Kampagne aus?
Eine erfolgreiche Awareness-Kampagne ist weit mehr als ein gut produziertes Video. Sie folgt einer klaren Struktur: Strategie → Produktion → Distribution → Optimierung.
Die Grundlage bildet eine präzise Zielgruppendefinition. Ohne zu wissen, wen Sie erreichen wollen, verpufft selbst das kreativste Video im digitalen Rauschen. Laut HubSpot führen zielgruppenspezifische Kampagnen zu 73% höheren Engagement-Raten.
Die wichtigsten Erfolgsfaktoren:
- Klare Botschaftshierarchie: Was ist die eine Sache, die hängenbleiben soll?
- Emotionale Relevanz: Welches Problem lösen Sie für Ihre Zielgruppe?
- Wiedererkennungswert: Konsistente visuelle Sprache über alle Touchpoints
- Messbare Ziele: Awareness lässt sich durch Brand Recall, Share of Voice und Engagement messen
Ein häufiger Fehler: Unternehmen verwechseln Awareness mit direkter Verkaufsaktivierung. Awareness-Kampagnen schaffen Vertrauen und Wiedererkennung – die Conversion kommt später in der Customer Journey.
Warum Erklärvideos das perfekte Medium für Brand Awareness sind
Hier ist, was Sie wissen müssen: Das menschliche Gehirn verarbeitet visuelle Informationen 65.000-mal schneller als Text. Erklärvideos nutzen diese Eigenschaft perfekt aus, indem sie komplexe Markenversprechen in verständliche, merkbare Geschichten verwandeln.
Die psychologischen Vorteile:
Storytelling aktiviert Emotionen: Eine Studie der Stanford Graduate School zeigt, dass Geschichten 22-mal memorabler sind als reine Fakten. Erklärvideos verpacken Ihre Markenadditiven in narrative Strukturen, die im Gedächtnis haften bleiben.
Duale Kodierung verstärkt Erinnerung: Videos sprechen gleichzeitig visuelle und auditive Kanäle an. Diese doppelte Kodierung erhöht die Behaltensrate um bis zu 95% nach drei Tagen, verglichen mit 10% bei reinen Textinhalten.
Multi-Channeling ohne Qualitätsverlust: Ein strategisch produziertes Erklärvideo lässt sich für verschiedene Plattformen optimieren – von LinkedIn über YouTube bis zu Instagram Stories. Verschiedene Formate (16:9, 1:1, 9:16) aus einem Master-Asset sorgen für konsistente Markenwahrnehmung bei optimaler Platform-Performance.
Besonders wertvoll wird dieser Ansatz, wenn einmal definierte Motion-Standards (Typographie, Grid, Timing) für Wiedererkennbarkeit in jeder weiteren Episode sorgen – ein Aspekt, den viele Unternehmen übersehen.
Value Narrative statt Feature-Liste
Anstelle technischer Spezifikationen fokussiert eine Awareness-Kampagne auf das "Job-to-be-done" der Zielgruppe. Clayton Christensens Jobs Theory zeigt: Menschen "beauftragen" Produkte für spezifische Aufgaben in ihrem Leben.
Ein Beispiel: Statt "Cloudbasierte CRM-Lösung mit 256-bit Verschlüsselung" kommuniziert eine wirkungsvolle Awareness-Botschaft "Endlich alle Kundeninformationen an einem Ort – ohne Sicherheitsrisiken".
Strategische Planung: Von der Zielgruppe zum KPI

Hier wird es konkret: Eine datenbasierte Awareness-Kampagne beginnt mit einer kompakten Discovery-Phase, die Zielgruppe, Markenpositionierung und messbare Ziele definiert.
Discovery-Framework
Zielgruppen-Mapping: Wer sind Ihre Primary und Secondary Audiences? Eine Studie von Salesforce zeigt, dass Unternehmen mit detailliertem Audience-Mapping 53% höhere Engagement-Raten erzielen.
Pain Points & Einwände identifizieren: Was hindert Ihre Zielgruppe daran, von Ihrer Marke zu kaufen? Diese Einwände werden im Video proaktiv adressiert – nicht vertrieben, sondern aufgelöst.
Customer Journey Integration: In welcher Phase der Buyer's Journey soll das Video wirken? Awareness-Content unterscheidet sich fundamental von Consideration- oder Decision-Stage-Inhalten.
KPI-Definition für Awareness
Messbare Awareness-Metriken:
- Brand Recall: Ungestützte Markenbekanntheit vor/nach der Kampagne
- Share of Voice: Anteil der Markenmention im relevanten Segment
- Watch-Through-Rate: Wie viele schauen das Video komplett?
- Hook-Drop-Off: Verlieren Sie Zuschauer am Anfang oder am Ende?
Engagement-Indikatoren:
- Kommentar-Qualität: Inhaltliche vs. oberflächliche Reaktionen
- Save-Rate: Wie oft wird das Video gespeichert/geteilt?
- Click-Through-Rate zur Website: Führt Awareness zu Interesse?
Diese Metriken werden bereits bei der Videoproduktion mitgedacht – von Hook-Varianten für A/B-Tests bis hin zu CTA-Optimierung basierend auf Platform-Spezifika.
Content-Strategie: Mehrformatige Ausspielungen für maximale Reichweite
Ein strategisch produziertes Erklärvideo ist weit mehr als ein einzelnes Asset – es bildet den Kern eines modularen Content-Systems, das sich flexibel über verschiedene Kanäle und Touchpoints entfaltet.
Im Zentrum steht das Master-Video im klassischen 16:9-Format mit einer Länge von 60 bis 90 Sekunden. Es liefert die Basis für alle weiteren Varianten. Für Social Media werden daraus kurze Cutdowns im 9:16-Format entwickelt, die mit einer Länge von 15 bis 30 Sekunden auf die Mechaniken von Instagram Stories und TikTok zugeschnitten sind. Hier muss der Hook besonders schnell zünden und die Botschaft in kürzester Zeit klar vermittelt werden.
Parallel dazu entstehen quadratische Versionen mit 1:1-Seitenverhältnis, die sich mit 30 bis 60 Sekunden Länge ideal für LinkedIn- und Facebook-Feeds eignen. Studien zeigen, dass solche Formate bis zu 28 % mehr Engagement erzielen. Ergänzt wird das System durch Micro-Animationen und GIFs für E-Mail-Kampagnen, die als kompakte Teaser fungieren und den Weg zur Vollversion ebnen.
So wird ein einziges Erklärvideo zum skalierbaren Fundament einer plattformübergreifenden Kommunikationsstrategie.
Messbarkeit und Optimierung von Awareness-Kampagnen
Data-driven Optimization setzt nicht erst nach dem Launch ein, sondern beginnt bereits beim Storytelling-Design. Moderne Awareness-Kampagnen werden von Anfang an so angelegt, dass sie kontinuierlich optimierbar bleiben. Ein zentraler Bestandteil ist das A/B-Testing auf Story-Ebene. Dabei lassen sich verschiedene Hook-Varianten vergleichen, um herauszufinden, ob emotionale oder rationale Einstiege die Zielgruppe besser ansprechen.
Auch die Optimierung von CTAs spielt eine Rolle: Schon kleine Änderungen wie „Mehr erfahren“, „Jetzt entdecken“ oder „Kostenlosen Test starten“ können die Click-Through-Rate um bis zu 30–50 % beeinflussen. Hinzu kommen Pacing-Tests, die Aufschluss darüber geben, ob schnelle, dynamische Schnitte oder ruhigere Erzählrhythmen effektiver wirken – wobei Eye-Tracking-Studien zeigen, dass dies stark branchenabhängig ist.
Neben diesen inhaltlichen Tests spielt auch die Plattform-spezifische Optimierung eine entscheidende Rolle. Auf YouTube liefern Analytics-Daten wie Watch-Time, Audience Retention und Click-Through-Rate wertvolle Hinweise, ob das Video die richtige Zielgruppe erreicht. LinkedIn-Insights geben über Completion Rate und Kommentar-Qualität Aufschluss, wie relevant B2B-Audiences die Inhalte einschätzen. TikTok wiederum erfordert andere Messgrößen: Hier gelten Share-Rate und Re-Watch-Rate als aussagekräftiger als klassische CTRs.
Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nicht nur in die Optimierung bestehender Videos, sondern auch direkt in die Konzeption künftiger Kampagnen. So entsteht ein kontinuierlicher Lernkreislauf, der jede neue Produktion noch effektiver macht.
Häufige Fehler und wie Sie diese vermeiden

Selbst gut gemeinte Awareness-Kampagnen können scheitern. Hier die kritischsten Stolpersteine:
Fehler 1: Zu viel wollen
Problem: Viele Unternehmen packen Awareness, Consideration und Conversion in ein einziges Video. Das Ergebnis: Verwässerte Botschaften, die niemanden richtig abholen.
Lösung: Eine Awareness-Kampagne hat EIN Ziel: Markenbekanntheit und Problemverständnis schaffen. Laut der Rule of One sollte jedes Stück Content genau eine zentrale Botschaft vermitteln.
Fehler 2: Stock-Design ohne Markenidentität
Problem: Generische Charaktere und austauschbare Animationen schaffen keine Wiedererkennbarkeit. Die Kampagne verkauft das Medium, nicht die Marke.
Lösung: Investition in Brand-Safe Design mit einheitlichen Motion-Standards. Die visuelle Identität sollte so stark sein, dass das Video auch ohne Logo erkennbar ist.
Fehler 3: Performance-Blindheit
Problem: "Das Video ist schön geworden" reicht nicht. Ohne messbare KPIs bleibt der ROI unklar.
Lösung: Definition von mindestens 3 messbaren Awareness-Metriken vor Produktionsbeginn. Diese werden bereits im Storyboard mitgedacht.
Fehler 4: One-Size-Fits-All für verschiedene Plattformen
Problem: Das gleiche 16:9-Video für YouTube, LinkedIn und Instagram zu verwenden, verschenkt Platform-spezifische Potenziale.
Lösung: Modulare Produktionsplanung mit nativen Formaten für jede Platform. Ein gut geplantes Master-Asset kann kostengünstig in 5-7 optimierte Varianten aufgeteilt werden.
Fazit: Der Weg zur wirkungsvollen Awareness-Kampagne
Eine erfolgreiche Awareness-Kampagne mit Erklärvideos entsteht nicht durch spontane Kreativität, sondern durch präzise Planung. Entscheidend ist, dass die Strategie der Kreation vorausgeht: Ohne klar definierte Zielgruppe, konkrete KPIs und ein tiefes Verständnis der Customer Journey bleibt selbst das aufwendig produzierte Video wirkungslos. Die Discovery-Phase ist deshalb eine Investition in messbare Resultate.
Ebenso wichtig ist die Modularität. Ein durchdachtes Erklärvideo bildet das Fundament für ein ganzes Content-Ökosystem. Ob Social-Media-Cutdowns, kurze Animationen für Präsentationen oder GIFs für Newsletter – jedes abgeleitete Element verstärkt die Markenwahrnehmung und erhöht die Reichweite bei gleichbleibender Kosteneffizienz.
Auch die datenbasierte Optimierung spielt eine zentrale Rolle. Moderne Awareness-Kampagnen sind so konzipiert, dass sie kontinuierlich verbessert werden können. A/B-Tests auf Story-Ebene und plattformspezifische Kennzahlen ermöglichen es, die Performance Schritt für Schritt zu steigern.
Sind Sie bereit, die Markenbekanntheit mit strategisch eingesetzten Erklärvideos nachhaltig zu erhöhen? Wir übersetzen komplexe Geschäftsmodelle in klare, einprägsame Video-Stories, die nicht nur verstanden, sondern auch erinnert und geklickt werden. Lassen Sie uns über Ihre Awareness-Ziele sprechen – von der ersten Idee bis zur nachweisbaren Wirkung.




